Der Transport von Gefahrgut ist der komplexeste und komplizierteste Bereich der Verpackungstechnik. Wenn wir nicht das richtige Verpackungsmaterial wählen und nicht auf die notwendigen Etiketten und Begleitdokumente achten, können uns saftige Geldstrafen drohen – ganz zu schweigen von schweren Schäden und Personenschäden, die durch unsere Fahrlässigkeit verursacht werden.

Der Begriff Gefahrgut

Dies sind Stoffe, Gegenstände und Zubereitungen, die eine Gefahr für die äußere Umgebung, die persönliche Gesundheit und Sicherheit darstellen. Hätten Sie gedacht, dass so harmlose Dinge wie Nagellackentferner, Trockeneis, Mobiltelefone mit Lithiumbatterien oder Sprühsahne als Gefahrgut gelten? Es ist wichtig zu wissen, zu welcher Gefahrenklasse das zu transportierende Produkt gehört (z. B. giftig, infektiös, entzündlich) … Daraus ergibt sich die Art des Transports, der Verpackung und der Kennzeichnung die benötigt wird.

Grundlegende Anforderungen an die Verpackung

Die geeignete Verpackung von Gefahrgut richtet sich daher in erster Linie nach der Gefahreneinstufung und den physikalischen Eigenschaften des Produkts. Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Da ätzende Substanzen stark mit Metall reagieren, sollte in diesem Fall eine solche Verpackung vermieden werden! Es gibt sogenannte Verpackungsgruppen, d.h. ob ein Produkt als sehr, mittel oder weniger gefährlich eingestuft wird – dies bestimmt auch die Art der Verpackung und die Informationen, die bereitgestellt werden müssen!

Beim Transport auf der Schiene, auf der Straße oder in der Luft müssen die Regeln beachtet werden und es muss vorsichtig vorgegangen werden. Auch Schutz- und Innenverpackungen müssen den strengen Vorschriften entsprechen und dürfen nicht einmal versehentlich mit dem Transportgut in Berührung kommen! Die Verpackung muss so versiegelt sein, dass die Sendung nicht in den Laderaum oder, schlimmer noch, in die äußere, weitere Umgebung gelangen kann.

Für den Transport von Gefahrgut geeignete Verpackungen

Je nach Fahrzeug kann Gefahrgut entweder in einer einfachen Verpackung (z. B. Holzkiste, Sack, Fass und Dose) oder in einer zusammengesetzten Verpackung (z. B. Kiste mit Auskleidung, mehrere Dosen in einer Kiste) transportiert werden. Ganz wichtig ist, dass in jedem Fall zertifizierte Verpackungen verwendet werden müssen, d.h. Verpackungen, die die notwendigen Tests und Prüfungen – wie Stapelbarkeit, Tropfbarkeit, Dichtigkeit und Druckfestigkeit – bestanden haben. Dies wird von der Technischen Sicherheitsbehörde durchgeführt. Wird alles für in Ordnung befunden, erhält die Verpackung das UN-Siegel. Zusätzlich zur UN-Nummer muss die Verpackung die Gefahrenklasse/Verpackungsgruppe und die entsprechenden Etiketten tragen, die auf die Art der Gefahr und die Handhabung des Gutes hinweisen.

Wie unterstützt Sie Strapa-Pack?

Seit mehr als 20 Jahren bereiten wir gefährliche Güter für den Transport vor. Zwei unserer Kollegen sind IATA-zertifiziert und haben nicht nur die Grundausbildung absolviert, sondern erneuern auch alle zwei Jahre ihre Zertifikate, damit wir unsere Kunden immer mit frischem, aktuellem Fachwissen unterstützen können.

Wir bieten unseren Kunden eine große Auswahl an UN-zertifizierten Wellpappkisten, Blankokisten und Holzkisten. Wir kümmern uns um die entsprechenden Markierungen, Etiketten und Anhänger, sowie um das Ausfüllen und Anbringen der notwendigen Dokumente.

Transportieren Sie gefährliche Güter sicher und sorgfältig mit Strapa-Pack!

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